Was ist der Unterschied zwischen B2B und B2C?

Ein dicker schwarzer Aktenordner voller Vertragsseiten neben einer kleinen schwarzen Papiertragetasche auf einem dunklen Tisch, die Kanten rot beleuchtet

B2B und B2C trennt eine Frage: Wer kauft? Im B2B kauft ein Unternehmen, meist über eine Gruppe von Menschen, zu verhandelten Bedingungen und für eine Beziehung, die Jahre hält. Im B2C kauft eine Privatperson für den eigenen Bedarf, oft allein und schnell, geschützt durch das Verbraucherrecht. Marketing, Vertrieb, Preise und Verträge folgen aus diesem einen Unterschied.

Hier stehen die Unterschiede nebeneinander: Kaufentscheidung, Zielgruppe und Beziehung, dazu die Mischformen wie B2B2C. Am Ende kommt eine Entscheidungstabelle für Unternehmen, die an beide verkaufen. Die Definition des Begriffs findest du unter Was bedeutet B2B?. Wie ein B2B-Marketing-System als Ganzes funktioniert, steht im Leitfaden zum B2B-Marketing.

Was bedeuten B2B und B2C?

B2B heißt Business-to-Business. Ein Unternehmen verkauft an andere Unternehmen, Behörden oder Selbstständige, die für ihre Arbeit kaufen. B2C heißt Business-to-Consumer. Ein Unternehmen verkauft an Privatpersonen, die für sich oder ihren Haushalt kaufen. Das Produkt kann identisch sein. Anders sind der Käufer, der Zweck des Kaufs und die Regeln, die dafür gelten.

Das deutsche Recht zieht dieselbe Linie. § 13 BGB definiert den Verbraucher als natürliche Person, die zu Zwecken kauft, die überwiegend außerhalb ihres Gewerbes oder Berufs liegen. § 14 BGB definiert den Unternehmer als jemanden, der in Ausübung seiner gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt. An dieser Linie hängen viele Verbraucherschutzregeln. Sie zählt also weit über das Marketing hinaus.

Was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen B2B und B2C?

Die wichtigsten Unterschiede liegen in Kaufentscheidung, Zielgruppe und Beziehung. Im B2B entscheidet eine Gruppe, die Zielgruppe ist eine zählbare Liste von Organisationen, und der Verkauf eröffnet eine Beziehung mit Verträgen und Verlängerungen. Im B2C entscheidet eine Person, die Zielgruppe ist groß und anonym, und viele Käufe enden an der Kasse.

AspektB2BB2C
Wer kauftEine Organisation, über Menschen in RollenEine Privatperson oder ein Haushalt
Wer entscheidetEine Einkaufsgruppe, laut Forrester im Schnitt 13 PersonenEine Person, manchmal ein Paar
ZielgruppeHunderte oder Tausende Unternehmen, die du benennen kannstTausende bis Millionen Menschen, die du nicht benennen kannst
KaufSelten, größer, oft mit Budget geplantHäufig oder spontan, meist kleiner
Risiko für den KäuferBudget, Projekte, eigener RufEigenes Geld und Zufriedenheit
BeziehungVerträge, Service, Verlängerungen, KundenbetreuungOft ein Kauf, danach wenig Kontakt
Preise und RechtMeist netto, verhandelte BedingungenGesamtpreise, Verbraucherschutz
Typische KanäleWebsite, Suche, LinkedIn, Direktansprache, Events, PartnerSuche, Social Media, Handel, Marktplätze, Massenmedien
B2B und B2C im Vergleich über acht Aspekte. Die ersten drei erklären die meisten anderen.

Lies die Tabelle als Tendenz. Eine Ein-Personen-Agentur, die Software per Karte bezahlt, kauft B2B, verhält sich aber wie ein Konsument. Eine Familie beim Hauskauf verhält sich wie eine Einkaufsgruppe. Solche Fälle stehen weiter unten bei den Mischformen.

Ein zweispaltiger Vergleich von B2B und B2C nach Entscheidern, Größe der Zielgruppe, Beziehung, Preisen und Recht sowie Aufteilung zwischen Marke und Aktivierung
Die meisten Unterschiede zwischen B2B und B2C folgen daraus, wer entscheidet und wie viele Menschen das sind.

Wie unterscheidet sich die Kaufentscheidung?

Im B2C entscheidet meist eine Person. Sie wägt Preis gegen Wunsch ab und kauft in Minuten. Im B2B entscheidet eine Gruppe im Namen einer Organisation, und jedes Mitglied trägt einen Teil des Risikos. Forresters State of Business Buying 2024 zählt im Schnitt 13 Personen pro Kaufentscheidung, und 89 % der Käufe betreffen zwei oder mehr Abteilungen.

Dieselbe Studie zeigt die Folge: 86 % der B2B-Käufe geraten irgendwann ins Stocken. Jede weitere Person bringt eine Frage, ein Meeting und ein Veto mit. Für dein Marketing heißt das: Deine Inhalte müssen der Finanzleitung, der IT-Leitung und den künftigen Nutzern antworten. Eine einzige Persona reicht nicht.

Der häufigste Fehlschluss lautet, B2B-Käufer seien rein rational. Les Binet und Peter Field haben B2B-Fälle aus der IPA Databank für das LinkedIn B2B Institute ausgewertet. Der Befund: Emotionen spielen im B2B eine viel größere Rolle, als viele glauben, auch wenn rationale Botschaften etwas stärker zählen als im Konsumgütermarkt. Als Beispiel nennen sie den alten Satz über IBM, für dessen Kauf noch nie jemand gefeuert worden sei. Emotionale Werbung, gerichtet an Geschäftskunden.

Meine Meinung: Belege müssen von anderen kommen. Eine Einkaufsgruppe glaubt dem, was ein vergleichbares Unternehmen über dich sagt, weit mehr als dem, was du über dich selbst sagst. Kundenstimmen, Referenzen und Fallstudien wiegen im B2B deshalb schwerer als in den meisten Konsumentenmärkten.

Wie unterscheidet sich die Zielgruppe?

Ein B2C-Unternehmen spricht ein großes, anonymes Publikum an und gewinnt Menschen einzeln. Ein B2B-Unternehmen spricht eine begrenzte Zahl von Organisationen an, die es in einer Liste benennen kann, und in jeder davon mehrere Personen. Das ändert die Planung. B2B-Marketing zählt Firmen und Rollen, B2C-Marketing zählt Reichweite und Konversionsraten.

Ein typisches Szenario, mit offengelegter Rechnung. Ein Softwareunternehmen in Zürich verkauft an Bauunternehmen in der DACH-Region und zählt 1.500 Firmen, die ins Profil passen. Sind an jeder Kaufentscheidung 13 Personen beteiligt, wie im Forrester-Durchschnitt, umfasst die echte Zielgruppe rund 19.500 Menschen in bekannten Rollen. Laufen Verträge in der Kategorie etwa fünf Jahre, sind nach der Rechnung von John Dawes für das LinkedIn B2B Institute pro Jahr rund 20 % dieser Firmen im Markt. Das sind etwa 300 im Jahr oder 75 pro Quartal.

PlanungsgrößeB2B-BeispielB2C-Beispiel
Zielgruppe1.500 benannte Unternehmen500.000 Läuferinnen und Läufer in der Region
Menschen, die pro Verkauf überzeugt werden müssenMehrere, im Schnitt 13 (Forrester)Eine Person
Im Markt pro QuartalEtwa 75 Firmen bei fünfjährigem Zyklus (Rechnung nach Dawes)Vorab unbekannt, viele gleichzeitig
Womit du planstFirmenliste, Rollen, PipelineReichweite, Frequenz, Konversionsrate
Ein durchgerechnetes Beispiel mit fiktiven Unternehmen: Die B2B-Zielgruppe ist klein und zählbar, die B2C-Zielgruppe groß und anonym.

Ein Online-Shop für Laufschuhe weiß nicht, wer nächsten Monat kauft. Also kauft er Reichweite und optimiert die Konversion. Das B2B-Unternehmen kann die Firmen aufschreiben, die sich als Nächstes bewegen dürften. Deshalb funktioniert Account-Based Marketing im B2B und selten im B2C.

Wie unterscheidet sich die Kundenbeziehung?

Im B2B ist der Verkauf meist der Anfang einer Beziehung: Verträge, Onboarding, Service, Verlängerungen und Zusatzverkäufe, oft betreut von namentlich bekannten Personen auf beiden Seiten. Im B2C enden viele Käufe an der Kasse. Die Beziehung läuft über Marke, Produkt und gelegentlichen Service. Wer einen B2B-Kunden verliert, verliert oft einen Vertrag, der Jahre läuft.

Daraus folgt nicht, dass B2B-Wachstum vor allem aus Loyalität kommt. Binet und Field fanden, dass auch im B2B Strategien zur Kundengewinnung deutlich wirksamer sind als Loyalitätsstrategien, genau wie im Konsumgütermarkt. Halt deine Kunden. Plan aber Budget für neue ein.

Die Beziehung prägt auch das Budget. Laut demselben Bericht ist B2B-Marketing am effizientesten bei etwa 46 % des Budgets für Markenaufbau und 54 % für Vertriebsaktivierung. Im B2C-Durchschnitt liegt das Verhältnis näher bei 60 zu 40. Die Autoren nennen das B2B-Verhältnis einen Richtwert auf Basis einer kleinen Stichprobe. Der Leitfaden zum B2B-Marketing erklärt, wie du das Budget zwischen Marke und Nachfrage aufteilst.

Meine Meinung: Gründer gehören in beiden Modellen nah an Kunden und Vertrieb. Im B2B ist das Pflicht. Die Beziehung ist persönlich, und oft hält sie der Gründer.

Was ändert sich bei Preisen, Verträgen und Recht?

B2C-Verkäufe regelt das Verbraucherschutzrecht, B2B-Verkäufe vor allem der Vertrag, den beide Seiten aushandeln. In Deutschland verlangt die Preisangabenverordnung Gesamtpreise, wenn ein Unternehmer Verbrauchern etwas anbietet. Verbraucher haben bei Fernabsatzverträgen wie Online-Bestellungen und bei Verträgen außerhalb von Geschäftsräumen ein Widerrufsrecht von 14 Tagen. Geschäftskunden verlassen sich in der Regel auf ihren Vertrag.

  • Preise. § 3 PAngV knüpft die Pflicht zur Angabe von Gesamtpreisen an Angebote für Verbraucher. B2B-Angebote stehen deshalb oft netto da.
  • Widerruf. Nach § 312g BGB steht das Widerrufsrecht dem Verbraucher zu. In der Schweiz gibt es laut KMU-Portal des Bundes gar kein gesetzliches Rückgaberecht für Online-Käufe. Shops können freiwillig eines gewähren.
  • Bedingungen. B2B-Geschäfte laufen über Angebote, Bestellungen, Rahmenverträge und Zahlungsziele, oft geprüft von einem Einkaufsteam.

Mehr zur rechtlichen Seite steht im Artikel Was bedeutet B2B?. Das hier ist Orientierung, keine Rechtsberatung. Verkaufst du an beide Gruppen, lass Shop, Preise und Bedingungen von einem Anwalt prüfen.

Welche Mischformen gibt es zwischen B2B und B2C?

Zwischen reinem B2B und reinem B2C liegen mehrere Mischformen. B2B2C heißt, ein Unternehmen verkauft an eine Firma, deren Kunden oder Mitarbeitende das Produkt nutzen. B2G heißt Verkauf an Behörden. D2C heißt, ein Hersteller verkauft direkt an Konsumenten. Self-Service im B2B und überlegte B2C-Käufe verwischen die Grenze zusätzlich, von der Käuferseite her.

Fünf gestapelte Zeilen zu B2G, B2B2C, D2C, Self-Service im B2B und überlegten B2C-Käufen, B2B2C hervorgehoben
B2B2C braucht die meiste Sorgfalt. Das zahlende Unternehmen und die Menschen, die das Produkt nutzen, müssen beide überzeugt werden.
  • B2B2C. Eine Mitarbeiter-App, die ein Arbeitgeber kauft, ein Zahlungsdienst für Geschäfte, eine Versicherung, die über eine Bank verkauft wird. Die eine Zielgruppe zahlt, die andere nutzt. Dein Marketing muss den Käufer gewinnen und den Nutzer begeistern.
  • B2G. Öffentliche Auftraggeber kaufen nach Vergaberecht und über Ausschreibungen. Behörden in der EU geben laut Europäischer Kommission rund 2,6 Billionen Euro im Jahr, etwa 15 % des EU-BIP, für Dienstleistungen, Bauleistungen und Lieferungen aus.
  • D2C. Ein Hersteller, der bisher über den Handel verkauft hat, eröffnet einen eigenen Shop. Er behält sein B2B-Geschäft mit dem Handel und baut ein B2C-Geschäft mit eigenen Regeln dazu auf.
  • Self-Service im B2B. Kleine Software-Abos oder Büromaterial, von einer Person per Karte gekauft. Auf dem Papier B2B, im Verhalten ein Konsument.
  • Überlegter B2C-Kauf. Haus, Auto, Altersvorsorge: Konsumenten, die monatelang recherchieren und gemeinsam entscheiden.

Sollte dein Marketing der B2B- oder der B2C-Logik folgen?

Dein Marketing folgt der Logik des Käufers, der den größten Teil deines Umsatzes bringt und die Entscheidung trifft. Entscheiden und zahlen Organisationen, nutzt du B2B-Logik, auch bei kleinen Aufträgen. Entscheiden Privatpersonen, nutzt du B2C-Logik, auch wenn ein Unternehmen dazwischensteht. Wer an beide verkauft, braucht zwei Pläne. Ein Kompromiss bedient keinen.

Die Schwellen unten sind meine Faustregel, kein veröffentlichter Standard. Sie zwingen dich zu einer Entscheidung, damit am Ende keine Mischung steht, die zu niemandem passt.

Deine LageLogikWas das praktisch heißt
80 % oder mehr des Umsatzes von OrganisationenB2BFirmenliste, Inhalte für die Einkaufsgruppe, Marketing und Vertrieb als ein Team
Zwischen 20 und 80 %Zwei PläneEigene Seiten, Preise, Budgets und Verantwortliche je Zielgruppe
20 % oder weniger von OrganisationenB2CZuerst Reichweite und Konversion, ein kleiner Geschäftskundenbereich
Ein Unternehmen zahlt, Konsumenten oder Mitarbeitende nutzenB2B2CAn den Käufer mit B2B-Logik verkaufen, die Nutzung für die Anwender gestalten
Zwei oder mehr Personen geben eine typische Bestellung freiB2B-ProzessMaterial für jede Rolle, auch bei kleinem Auftragswert
Eine Entscheidungstabelle für Unternehmen zwischen beiden Welten. Die Umsatzschwellen sind eine Faustregel, kein Standard.

Kennst du deine Logik, sind die nächsten Schritte dieselben wie für jedes B2B-Unternehmen. Leg fest, wen du bedienst und warum du gewinnst, wie im Leitfaden zur B2B-Positionierung. Dann mach daraus einen Plan mit dem Leitfaden zur B2B-Marketingstrategie.

Was du diese Woche tun kannst

In einer Woche weißt du, welcher Logik dein Geschäft folgt und wo dein Marketing beide vermischt. Teil den Umsatz des letzten Jahres nach Käufertyp auf, zähl die Beteiligten an deinen jüngsten Abschlüssen und prüf, ob Website, Preise und Bedingungen den Käufer ansprechen, der wirklich entscheidet.

  • Teil den Umsatz des letzten Jahres in Organisationen und Privatkäufer auf. Ordne dich in der Entscheidungstabelle ein.
  • Notier für deine letzten fünf Abschlüsse, wie viele Personen beteiligt waren und in welchen Rollen.
  • Zähl deine Zielfirmen, wenn du B2B bist. Kannst du die Liste nicht schreiben, ist das deine erste Aufgabe.
  • Prüf deine Startseite. Spricht sie den Käufer an, der entscheidet, oder den Nutzer, der es nicht tut?
  • Prüf Preise und Bedingungen: netto oder gesamt, und für welche Zielgruppe?
  • Verkaufst du B2B2C, schreib einen Satz für den Käufer und einen für den Nutzer. Vergleich beide.
  • Bedienst du beide Welten, benenn eine verantwortliche Person je Zielgruppe.

Zeigt die Tabelle, dass du zwei Geschäfte mit einem Plan führst, hilft ein eintägiger Momentum Workshop. Wir legen Positionierung, idealen Kunden und den ersten Kanal für die Seite fest, die am meisten zählt. Dein Team geht mit einem Plan nach Hause, den es am Montag umsetzen kann.

Plan zuerst, wie die Entscheidung fällt. Die Kanäle ergeben sich daraus.

Häufige Fragen

Was ist der wichtigste Unterschied zwischen B2B und B2C?

Der wichtigste Unterschied ist, wer kauft. Im B2B kauft eine Organisation, meist über eine Gruppe von Menschen, die Entscheidung und Risiko teilen. Im B2C kauft eine Privatperson für den eigenen Bedarf. Daraus folgt der Rest: längere Entscheidungen, kleinere und zählbare Zielgruppen, Verträge und Nettopreise im B2B. Größere Zielgruppen, schnellere Käufe und Verbraucherschutz im B2C.

Was bedeutet B2B2C?

B2B2C steht für Business-to-Business-to-Consumer. Ein Unternehmen verkauft sein Produkt an eine andere Firma, und deren Kunden oder Mitarbeitende nutzen es. Beispiele sind eine Mitarbeiter-App, die ein Arbeitgeber kauft, ein Zahlungsdienst für Geschäfte oder eine Versicherung, die über eine Bank verkauft wird. Dein Marketing muss die zahlende Firma überzeugen und die Endnutzer zur Nutzung bewegen.

Ist B2B- oder B2C-Marketing schwieriger?

Keines ist grundsätzlich schwieriger. Beide sind auf ihre Art schwer. B2C-Marketing muss Aufmerksamkeit in einem großen, anonymen Publikum gewinnen und konkurriert über Reichweite und Konversion. B2B-Marketing muss mehrere Menschen pro Organisation überzeugen, über lange Kaufzyklen präsent bleiben und den Vertrieb stützen. Meine Meinung: Am schwersten hat es ein Unternehmen, das beides mit einem Plan versucht.

Kann ein Unternehmen B2B und B2C zugleich sein?

Ja, viele sind es. Ein Hersteller kann den Handel beliefern und einen eigenen Shop betreiben, ein Softwareunternehmen kann Team- und Privattarife verkaufen. Behandle beide Seiten als getrennte Zielgruppen mit eigenen Seiten, Preisen und Verantwortlichen. Lass die Konsumentenseite von einem Anwalt prüfen, denn Regeln wie Gesamtpreisangabe und Widerrufsrecht gelten nur dort.

Spielen Emotionen im B2B-Einkauf eine Rolle?

Ja, eine große. Binet und Field haben B2B-Fälle aus der IPA Databank ausgewertet. Emotionen spielen im B2B eine viel größere Rolle, als viele Marketer glauben, auch wenn rationale Botschaften etwas mehr zählen als im Konsumgütermarkt. Geschäftskunden sind Menschen, die persönlich für eine Entscheidung geradestehen. Deshalb wiegen Vertrauen, Ruf und das Gefühl einer sicheren Wahl schwer.

Quellen

  1. Forrester: The State of Business Buying, 2024 (press release)
  2. Les Binet and Peter Field, LinkedIn B2B Institute: The 5 Principles of Growth in B2B Marketing
  3. John Dawes, LinkedIn B2B Institute: Advertising effectiveness and the 95-5 rule
  4. German Civil Code (BGB), section 13: Verbraucher
  5. German Civil Code (BGB), section 14: Unternehmer
  6. German Civil Code (BGB), section 312g: Widerrufsrecht
  7. German Civil Code (BGB), section 355: Widerrufsrecht bei Verbraucherverträgen
  8. Preisangabenverordnung (PAngV), section 3: Pflicht zur Angabe des Gesamtpreises
  9. KMU-Portal (Swiss Confederation): Widerrufsrecht in der Schweiz und der EU
  10. European Commission: Public procurement
Thomas Pohle, B2B-Marketingberater in Zürich

Thomas PohleB2B-Marketingberater in Zürich. Über zehn Jahre B2B-Marketing bei Link11, Beekeeper und smino, zuletzt als Head of Marketing. CEO und Mitgründer von TEISENDA. Mit KI-Werkzeugen recherchiert und entworfen, gegen die oben genannten Quellen geprüft. Mehr über Thomas

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